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Interview mit David Zipperle anhören

(gesendet am 9.10.2008 im "Stadtradio Meran" )

 

 

Wilderswil  |  24. März 2009

Der Zauber in den leisen Tönen

Duo Paganini in der Villa Unspunnen

Das dritte und letzte Unspunnenkonzert dieses Winters war Niccolo Paganini gewidmet, der im 19. Jahrhundert auch als Komponist die Musikwelt begeisterte. Alexandre Dubach, Violine, und David Zipperle, Gitarre, spielten in berührender Harmonie selten gehörte Originalkompositionen des italienischen Geigenvirtuosen.

Duo Paganini

Alexandre Dubach (links) und David Zipperle begeisterten in der Villa Unspunnen mit Kompositionen von Niccolo Paganini.
Kompositionen für Violine und Gitarre – zweier Instrumente der leisen Töne – gehören bestimmt nicht zu den Bestsellern in den Konzertsälen. Darum ist ein Konzertbesuch mit Originalkompositionen für Violine und Gitarre besonders reizvoll. Im Musiksaal der Villa Unspunnen erlebte am frühen Sonntagabend, 22. März, das zahlreich erschienene Publikum eine Musizierstunde der besonderen und berührenden Art. Der überregional bekannte und beliebte Geiger Alexandre Dubach aus Thun und der junge Gitarrist David Zipperle, aufgewachsen im Südtirol, spielten sich mit instrumentaler Brillanz und augenfälliger Musizierfreude in die Herzen der Anwesenden, mit Werken des wohl besten Geigenvirtuosen aller Zeiten, Niccolo Paganini.

Virtuose Sonaten und Südtiroler Variationen

Alexandre Dubachs grosse Leidenschaft gilt dem Komponisten Paganini, dessen schwierige Technik der Thuner Violinist bereits meisterhaft beherrscht. Im jungen Gitarristen David Zipperle fand er einen Seelenverwandten. Gemeinsam konzertieren sie mit viel Erfolg als Duo Paganini. In der Villa Unspunnen waren als Schwerpunkt die 1820 komponierten sechs Sonaten op. 3 zu hören, umrahmt von einer melodiösen Romanze für Gitarre und Violine. In diesem Werk ist die Violine Begleitung, die Gitarre agiert als Soloinstrument. Paganini, selber ein begnadeter Gitarrist, reizt in diesem Werk die Möglichkeiten dieses Volksinstrumentes voll aus – für den Solisten ganz schön fordernd. Melodiös und virtuos strahlen die Sonaten op. 3 südliche Wärme und Grazie aus – eine Symbiose aus fast unwirklicher Technik und vollendeter Harmonie. David Zipperle spielte für Gitarre solo selbst komponierte Variationen, basierend auf der Landeshymne von Südtirol und begleitet von einem liebenswürdigen Werbespot für sein wunderschönes Heimatland. Alles in allem ein Konzert der Superlative, mit begnadeten Solisten, die ihren Lieblingskomponisten Paganini nicht nur spielten, sondern zelebrierten.

Jungfrau Zeitung, 24.03.2009


" Magier auf vier und sechs Saiten

Friedberg (riem) - Zu einem hinreißenden Gastspiel hatten sich Nina Karmon und David Zipperle im Rathaussaal eingefunden. Im Gespann präsentierten sich die beiden als ein hochkultiviertes Duo, dem eine gehörige Portion Schalk im Nacken sitzt.
David ZipperleWenn die Stadt Friedberg zu einem Konzert lädt, kommen die Besucher immer erwartungsvoll in den Rathaussaal. Qualität ist bei diesen Konzerten seit Jahren selbstverständlich. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Mitreißende Kompositionen standen auf dem Programm, Werke, die sich durch fast spielerische Leichtigkeit auszeichnen. Ohne Zweifel das Verdienst der beiden Künstler Nina Karmon (Violine) und David Zipperle (Gitarre). Der Reiz des Zusammenspiels dieser Instrumente erschließt sich überzeugend, wenn sie von zwei Könnern mit fast blindem Verständnis und Harmonie gespielt werden. "
Friedberger Allgemeine, 14.01.2009

"...Grosses Können stellte der 29-jährige mit seiner Komposition «Südtiroler Variationen für Gitarre solo» unter Beweis, die auf einem volkstümlichen Thema unzählige Variationen zeigte - bis hin zu einer ganzen Passage in Flagolett-Tönen.
" Thuner Tagblatt, 07.04.2008

"Man darf ohne Übertreibung sagen, dass der junge Gitarrist David Zipperle (28) bereits heute auf einem Niveau spielt, das als Anfang einer vielversprechenden Solistenlaufbahn zu sehen ist."
Info Wil, 16.12.2007

"Sein virtuoses Spiel ist nie Blendwerk, sondern ganz im Dienste der authentischen Werkaussage. Wie subtil und eindringlich zugleich er beispielsweise Paganinis Romanze zum Besten gab, war beeindruckend."
Wiler Zeitung, 17.12.2007

"...Boccherini vom Feinsten! David Zipperle lieferte einen virtuosen Gitarrenpart mit temperamentvollen Presto-Passagen, welche einige Fingerakrobatik und wahre Meisterschaft erforderten."
Appenzeller Volksfreund, 09.10.2007

"...der junge Musiker hat es geschafft, das zahlreiche Publikum in seinen Bann zu ziehen."
Dolomiten, 31.10.2001

"...der Applaus war frenetisch..."
Fricktaler Zeitung, 13.02.2003

"Mit virtuosen Klängen begeisterte er auf der Freilichtbühne die Zuhörer..."
Passeirer Blatt Nr.68, 09/2004

"Zipperle bietet ein Konzert der Extraklasse..."
Südtiroler Tageszeitung, 13.08.2005