Idee, Form, Kunst – der Harmonie
des Lebens und dem Rhythmus der Zeiten Gestalt geben.
Originalität, Virtuosität, Poesie – eine Reise durch die
Welt und zu sich selbst. Und Gitarrenmusik vollkommen
neu erleben!
Das dritte und letzte
Unspunnenkonzert dieses Winters war Niccolo Paganini
gewidmet, der im 19. Jahrhundert auch als Komponist die
Musikwelt begeisterte. Alexandre Dubach, Violine, und
David Zipperle, Gitarre, spielten in berührender
Harmonie selten gehörte Originalkompositionen des
italienischen Geigenvirtuosen.
Alexandre Dubach (links) und David Zipperle begeisterten
in der Villa Unspunnen mit Kompositionen von Niccolo
Paganini.
Kompositionen für Violine und Gitarre – zweier
Instrumente der leisen Töne – gehören bestimmt nicht zu
den Bestsellern in den Konzertsälen. Darum ist ein
Konzertbesuch mit Originalkompositionen für Violine und
Gitarre besonders reizvoll. Im Musiksaal der Villa
Unspunnen erlebte am frühen Sonntagabend, 22. März, das
zahlreich erschienene Publikum eine Musizierstunde der
besonderen und berührenden Art. Der überregional
bekannte und beliebte Geiger Alexandre Dubach aus Thun
und der junge Gitarrist David Zipperle, aufgewachsen im
Südtirol, spielten sich mit instrumentaler Brillanz und
augenfälliger Musizierfreude in die Herzen der
Anwesenden, mit Werken des wohl besten Geigenvirtuosen
aller Zeiten, Niccolo Paganini.
Virtuose Sonaten und
Südtiroler Variationen
Alexandre Dubachs grosse Leidenschaft
gilt dem Komponisten Paganini, dessen schwierige Technik
der Thuner Violinist bereits meisterhaft beherrscht. Im
jungen Gitarristen David Zipperle fand er einen
Seelenverwandten. Gemeinsam konzertieren sie mit viel
Erfolg als Duo Paganini. In der Villa Unspunnen waren
als Schwerpunkt die 1820 komponierten sechs Sonaten op.
3 zu hören, umrahmt von einer melodiösen Romanze für
Gitarre und Violine. In diesem Werk ist die Violine
Begleitung, die Gitarre agiert als Soloinstrument.
Paganini, selber ein begnadeter Gitarrist, reizt in
diesem Werk die Möglichkeiten dieses Volksinstrumentes
voll aus – für den Solisten ganz schön fordernd.
Melodiös und virtuos strahlen die Sonaten op. 3 südliche
Wärme und Grazie aus – eine Symbiose aus fast
unwirklicher Technik und vollendeter Harmonie. David
Zipperle spielte für Gitarre solo selbst komponierte
Variationen, basierend auf der Landeshymne von Südtirol
und begleitet von einem liebenswürdigen Werbespot für
sein wunderschönes Heimatland. Alles in allem ein
Konzert der Superlative, mit begnadeten Solisten, die
ihren Lieblingskomponisten Paganini nicht nur spielten,
sondern zelebrierten.
Jungfrau Zeitung, 24.03.2009
" Magier auf vier und sechs Saiten
Friedberg (riem) - Zu einem
hinreißenden Gastspiel hatten sich Nina Karmon und David
Zipperle im Rathaussaal eingefunden. Im Gespann
präsentierten sich die beiden als ein hochkultiviertes
Duo, dem eine gehörige Portion Schalk im Nacken sitzt. Wenn
die Stadt Friedberg zu einem Konzert lädt, kommen die
Besucher immer erwartungsvoll in den Rathaussaal.
Qualität ist bei diesen Konzerten seit Jahren
selbstverständlich. Die Erwartungen wurden nicht
enttäuscht: Mitreißende Kompositionen standen auf dem
Programm, Werke, die sich durch fast spielerische
Leichtigkeit auszeichnen. Ohne Zweifel das Verdienst der
beiden Künstler Nina Karmon (Violine) und David Zipperle
(Gitarre). Der Reiz des Zusammenspiels dieser
Instrumente erschließt sich überzeugend, wenn sie von
zwei Könnern mit fast blindem Verständnis und Harmonie
gespielt werden. " Friedberger Allgemeine, 14.01.2009
"...Grosses Können stellte der
29-jährige mit seiner Komposition «Südtiroler
Variationen für Gitarre solo» unter Beweis, die auf
einem volkstümlichen Thema unzählige Variationen zeigte
- bis hin zu einer ganzen Passage in Flagolett-Tönen. " Thuner Tagblatt, 07.04.2008
"Man darf ohne Übertreibung sagen,
dass der junge Gitarrist David Zipperle (28) bereits
heute auf einem Niveau spielt, das als Anfang einer
vielversprechenden Solistenlaufbahn zu sehen ist." Info Wil, 16.12.2007
"Sein virtuoses Spiel ist nie
Blendwerk, sondern ganz im Dienste der authentischen
Werkaussage. Wie subtil und eindringlich zugleich er
beispielsweise Paganinis Romanze zum Besten gab, war
beeindruckend." Wiler Zeitung, 17.12.2007
"...Boccherini vom Feinsten! David
Zipperle lieferte einen virtuosen Gitarrenpart mit
temperamentvollen Presto-Passagen, welche einige
Fingerakrobatik und wahre Meisterschaft erforderten." Appenzeller Volksfreund, 09.10.2007
"...der junge Musiker hat es
geschafft, das zahlreiche Publikum in seinen Bann zu
ziehen." Dolomiten, 31.10.2001
"...der Applaus war frenetisch..." Fricktaler Zeitung, 13.02.2003
"Mit virtuosen Klängen begeisterte er auf der
Freilichtbühne die Zuhörer..." Passeirer Blatt Nr.68, 09/2004
"Zipperle bietet ein Konzert der Extraklasse..." Südtiroler Tageszeitung, 13.08.2005